Die 8. Etappe: Der Ökumenische Pilgerweg von Wurzen nach Leipzig

Alles war gepackt. Nun konnte es losgehen.

Am Morgen des 16.08.2018 bin ich schwer aus dem Bett gekommen. Ich war müde und irgendwie sehr entspannt. Keine Spur von Aufregung. Sehr außergewöhnlich.

Da mein Mann einen geschäftlichen Termin in Leipzig hatte, hat er Mio und mich bis Leipzig mitgenommen und in Leipzig sind wir dann in die Bahn nach Wurzen gestiegen. Besser gesagt, wir haben es versucht. Zug um Zug ist ausgefallen, bis wir nach 90min endlich im Zug saßen. Mit reichlich Verspätung kamen wir gegen Mittag endlich in Wurzen an.

 

 

Es geht endlich los

Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Hauptsache ist, dass wir laufen können. In Wurzen starteten wir genau an der Stelle, an der ich vor fast zwei Jahren meinen Weg beeendet habe. Zunächst führte uns der Weg vorbei am Wurzener Dom und dem schönen Schloss,

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führte dann einen Kanal und an der Mulde entlang bis nach Machern. Unterwegs konnten wir am Wegesrand viele leckere Früchte naschen. Mich so zu verpflegen, liebe ich ganz besonders.

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Die enorme Wärme machte uns beiden sehr zu schaffen. Der Weg führte fast ausschließlich an sonnigen Feldwegen entlang. Schatten war Fehlanzeige. Wir standen förmlich im eigenen Saft und verbrauchten unsere 2 Liter Wasservorrat ziemlich schnell.

Zum Glück füllte mir eine ältere, sehr nette Dame in Machern meine leere Wasserflasche wieder auf, Mio bekam eine große Schüssel Wasser und  gestärkt konnte es weiter in Richtung Leipzig gehen. Vielen lieben Dank dafür.

 

Der weitere  Weg führte uns über  weitere sonnige Strecken und wir schwitzten weiter. Umso ärgerlicher war, dass wir uns im letzten Ort vor Leipzig, Panitzsch, auf Grund fehlende Beschilderung erst einmal ordentlich verlaufen haben. Aber auch das haben wir letztlich hinbekommen und sind müde und abgespannt in Leipzig Sommerfeld gelandet.

Die Übernachtung

Und hey, unsere Herberge, die wir uns ausgesucht hatten, war komplett mit einer Jugendgruppe belegt. Also hat uns der Pfarrer Ulbricht kurzerhand in seiner Kirche einquartiert. Jetzt liegen Mio und ich vorm Altar und werden gleich unter göttlichen Mauern schlafen. Ist das nicht Wahnsinn?

Mein Fazit des Tages:

Dieser Streckenabschnitt ist wahrlich nicht der Schönste gewesen und zu heiß war es außerdem. Aber wir haben uns durchgekämpft und das Beste herausgeholt. Und alles in allem war es trotzdem ein sehr interessanter Tag, mit vielen Erfahrungen, tollen Landschaftsabschnitten und mit einem grandiosem Übernachtungsziel.

Und hier nochmals ein Hinweis auf meine Spendenaktion Laufend helfen:

Ich möchte Spenden für den ASB Wünschewagen sammeln. Was verbirgt sich dahinter? Es gibt Menschen, die so schwer erkrankt sind, dass sie nur noch begrenzte Zeit auf dieser Erde haben und noch einen letzten Herzenswunsch offen haben. Der Wünschewagen des ASB erfüllt solche Herzenswünsche rein ehrenamtlich. Ärzte, Rettungsassistenten und ehrenamtliche Helfer versuchen mit viel Engagement und kostenfrei letzte Herzenswünsche zu erfüllen. Natürlich ist der ASB für die Bereitstellung von Fahrzeugen und Equipement auf Spenden angewiesen.

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Herzlichen Dank für deine Unterstützung zur Erfüllung eines Herzenswunsches.

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