Was schon Goethe wusste…

Der moderne Mensch fährt Auto, Bahn oder fliegt Flugzeug. Immer höher, schneller und weiter soll gehen. Das Leben wird immer effizienter gestaltet, man will das Maximum aus allem und nichts herausholen. Man rauscht wie wahnsinnig von einem Event zum nächsten. Da schnell ein Schnappschuss, dort eine schnelle Twitternachricht. Dann zurück in den fahrbaren Untersatz und weiter zum nächsten Highlight.
Was wir dabei vergessen, ist inne zu halten, den Augenblick zu genießen und uns den Weg zu „erarbeiten“.

Das wusste schon der alte Goethe:

Wenn jeder einmal reflektiert, wird er merken, dass die schnellen Momente selten haften bleiben. Wanderungen, Wege, die man zu Fuß zurück gelegt hat, bleiben hingegen lebhafter und länger haften. DA die wunderschöne Wolkenformation, DORT die seltene Blume am Wegesrand und ACH, der WolkenBruch auf freiem Feld.

Sind es nicht die Wege, die wir uns zu Fuß „erarbeiten“, die Besonderen? Ein afrikanischer Volksstamm lebt nach dem Motto: „Nur zu Fuß hält die Seele Schritt. “ Wie wahr…

Diesen Beitrag habe ich verlinkt mit der tollen Aktion „Zitat im Bild“ von Nova und Heute macht der Himmel blau

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