Entdeckertour: die drei schönsten Wanderwege der Sonneninsel Usedom

Die wunderschöne Sonneninsel Usedom ist nicht nur die sonnenreichste Insel Deutschlands und eignet sich prima für einen Sommerstrandurlaub, sondern bietet auch tolle Wanderwege und Wandermöglichkeiten am Strand, an der Strandpromenade und nicht zuletzt im Inland.

Ich möchte euch drei traumhafte Wanderwege vorstellen, die zum Entdecken, Entspannen und Fotografieren förmlich einladen:

Von Heringsdorf zur Steilküste Bansins

Ausgangspunkt ist die Seebrücke in Heringsdorf. Hier nehmen wir den Strandaufgang und laufen am Strand entlang westlich Richtung Bansin. Nach etwa drei Kilometern erreichen wir die 285m lange Seebrücke Bansin, die zum Begehen und kurzem Verweilen einlädt. Dann führt uns der Weg noch ca. einen Kilometer weiter bis wir die Steilküste Bansins erreichen.

 

Die Natur abseits des Tourismusgebietes Bansin an der Steilküste ist noch herrlich unberührt. Man kann Steine und Muscheln sammeln, die Steilküste bewundern, sich in den Sand legen und einfach die Natur, das Meer und den Wind, der einem um die Nase streicht, genießen.

Wenn wir uns an der Natur satt gesehen haben, brechen wir zum Rückweg auf. Wir wandern wieder ca. 1km bis zum Tourismusstrand Bansins zurück, verlassen dort den Strand und laufen auf der Strandpromenade Richtung Heringsdorf Richtung Osten. Am Promenadenweg reiht sich eine Villa der Bäderarchitektur an die andere, die sich gegenseitig in Schönheit und Anmut zu übertrumpfen scheinen. Der Promenadenweg nach Heringsdorf fliegt nur so dahin und ehe wir uns versehen, sind wir wieder zurück an der Seebrücke. Hier können wir noch in einem der zahlreichen Cafés oder  Restaurants unseren Durst und Hunger stillen.

Länge: ca. 8km, Dauer: ca. 2-2 1/2 Stunden

Von Karlshagen nach Peenemünde

Ausgangspunkt ist dieses Mal der malerische Ort Karlshagen im Westen der Insel. Wir starten an der Strandstraße. Über die Düne laufen wir zum Strand und folgen dem Strandverlauf westlich. Der Strand wird immer wilder und naturbelassener und nach einer halben Stunde gelangen wir an einen Zaun, der uns anzeigt, dass das Weitergehen nicht gestattet ist, da es sich hinter dem Zaun um ein Vogelschutzgebiet handelt. Also biegen wir links in den Wald ab, der ehemaliges Militärgebiet ist. 20161231_124757Im Wald sieht man viele Krater und auch alte, verfallene Militärgebäude erinnern an längst vergangene Zeiten. Nach etwa 1km erreichen wir die L264, der wir auf dem angrenzenden Radweg bis Peenemünde folgen. In Peenemünde begeben wir uns zum Yachthafen, wo sich das Historisch-Technische-Museum und das größte U-Boot Museum U-Boot JULIETT U-461 befinden.

20161231_134128Nach Besichtigung der Museen und einem Zwischenstop in einem der Bootsrestaurants treten wir den Rückweg über das Inland am Krösliner See an. Nach etwa 3km erreichen wir die Ruinen der Station 16, den Bunkeranlagen in den Peenewiesen. Diese wird im Historisch-Technischen Museum in Peenemünde bereits hinreichend beleuchtet.

20161231_145721Von dort aus führt uns der Weg entlang der Peenewiesen zurück zum Ausgangspunkt in Karlshagen. Auch in Karlshagen gibt es viele Einkehrmöglichkeiten, um seinen Wanderhunger und -durst zu stillen.

Länge: ca. 16km, Dauer: ca. 4 Stunden

Von Heringsdorf zur deutsch-polnischen Grenze

Ausgangspunkt ist wieder die Heringsdorfer Seebrücke. Von hier aus wandern wir auf den Promenadenweg in Richtung Osten, bewundern die architektonisch anspruchsvollen Villen und Stadthäuser aus dem 19. Jahrhundert und erreichen nach ca. 45min Ahlbeck. In Ahlbeck machen wir einen Abstecher auf die romantische Seebrücke, bei der es sich um die älteste Deutschlands handelt.  Anschließend wandern wir auf dem Promenadenweg, der mittlerweile durch hohe Bäume eingefasst ist, noch ca. 2km weiter östlich bis wir die deutsch-polnische Grenze erreichen. Heute erinnern nur noch ein Denkmal und die Grenzsteine daran, dass man hier eine Ländergrenze übertritt.

Auf einem Holzsteg laufen wir direkt auf der Ländergrenze zum Strand und treten den Rückweg nach Heringsdorf an. Wir laufen barfuß durch den Sand, lassen die Wellen unsere nackten Füße umspielen und ehe wir uns versehen, sind wir zurück an der Seebrücke in Heringsdorf.

Länge: ca. 11km, Dauer: ca. 3 Stunden

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